Aktuelle Mitteilungen und Terminshinweise

März 2018

 

Nach Absprache mit der Ortsbürgermeisterin Ellen Krone haben unsere Aktiven in der Ortschaft Nistkästen aufgehängt. Davon kann man auch bei Facebook lesen!

                 

Futterstelle des Vereins im Borsumer Wald

 

(mw) Seit Jahren füttern Naturfreunde unseres Vereins in den kalten Wintermonaten regelmäßig an einem Futterhäuschen in der nord - östlichen Ecke des Borsumer Waldes die Vögel, die nicht in den sonnigen Süden abwandern, sondern der Kälte in ihren Brutgebieten trotzen oder vom noch kälteren Norden bei uns überwintern.

 

Es ist eine wahre Freude, wenn man sich einmal auf den ca. 20 Meter entfernten Weg die Zeit nimmt und durch ein Fernglas die dort fressenden, farbenfrohen Vögel beobachtet. Kohl- und Blaumause, die seltenere Weidenmeise, Kleiber, Buntspecht und andere Arten sind dort wunderschön zu sehen. 

 

 

Februar 2018

 

 

Das Jugendheim in Borsum wird derzeit umgebaut. Hiervon werden in den nächsten Monaten auch die Innenräume betroffen werden. Wir bitten alle, die an den Monatsversammlungen teilnehmen, um entsprechende Vorsicht im Baustellenbereich. Es wird unumgänglich sein, zeitweise die Monatsversammlungen in dem im Erdgeschoss befindlichen Versammlungsraum stattfinden zu lassen. 

 

 

 

Oktober 2017

 

 

Die Auswertung der Brutvogelbestandserfassung 2017 (Adlum) liegt vor und steht im Mitgliederbereich zum Download zur Verfügung. 

 

In einer der nächsten HALOKAZ-Ausgaben wird zu diesem Thema ebenfalls ein Artikel unseres Mitglieds Werner Hormann erscheinen. 

 

 

Waldohreulen im Garten

Foto: Kauer
Foto: Kauer

(wk) Auch ein kleiner Garten kann so ziemlich alles beinhalten, was zur Erhaltung der Artenvielfalt beiträgt. Viele unterschiedliche Kleinstrukturen mit einheimischen Sträuchern und Blumen erfreuen das Herz eines Naturliebhabers und bieten der hiesigen gartentypischen Fauna Nahrung und ein Zuhause.

 

So auch im Pappelweg in Borsum bei Frau B., die für die Pflege ihres naturnahen Gartengrüns durch den Besuch vieler Vögel belohnt wird. Einmal die unterschiedlichen typischen Gartenvögel, die hier Nistmöglichkeiten und Nahrung suchen (und finden!). Zum anderen sind in diesem Monat in den Abendstunden oft auch Waldohreulen, ein Muttertier mit ihren 2 Jungen,  auf dem Grundstück zu beobachten. Sie dürften einer Brut aus der näheren Umgebung entstammen. Es wäre schön, wenn wir noch herausbekommen könnten, wo sich das Nest befand. 

 

Danke an Frau B. für die freundliche Information und die Fotos von den jungen Waldohreulen, die sich vor wenigen Tagen in der Nähe des Komposthaufens am Gartenzaun von ihr fotografieren ließen . 

 

Mittlerweile hat sich auch unser Vorsitzender die 2 Jungtiere angesehen, die abends in relativer Nähe in einem Obstbaum saßen und ab und zu kleine Flüge unternahmen. Zwergfledermäuse waren übrigens auch zu dieser Stunde unterwegs. 

 

 

Juni 2017

Schaukasten in der Martinstraße repariert

 

Die Dacheindeckung unseres Kastens in der Martinstraße wurde langsam undicht. Walter Wedig und Reinhard Gronau haben nunmehr eine neue Schweißbahn aufgebracht. Vielen Dank dafür. (Fotos: Gronau)

 

18.06.2017

33 Wanderungen im Hildesheimer Land

-  (nicht nur) für botanisch Interessierte -

 

 

Der neu erschienene Band der Paul-Feindt-Stiftung hat es wieder einmal in sich: die Botanische Arbeitsgemeinschaft des Ornithologischen Vereins zu Hildesheim e.V. hat in den vergangenen 35 Jahren nahezu alle für den Naturschutz wertvollen Bereiche unseres Landkreises aufgesucht und floristisch erfasst.

 

Deren Arbeitsergebnisse stecken in 33 Tourenvorschlägen. Die Wanderungen führen durch die Hildesheimer und Calenberger Börde, das Innerste- und Leinebergland und ins Stadtgebiet von Hildesheim. Jeweils mit einem Kartenausschnitt zum „Nachlaufen“, sehr viel vorzügliches Bildmaterial und jede Menge begleitender (und weiterführender) Informationen.

 

Ein Muss für jeden Naturfreund und denjenigen, der es werden will … mit Erfolgsgarantie!

 

Info : „Die Pflanzenwelt rund um Hildesheim“, Gebrüder Gerstenberg, 224 Seiten, gebunden, 24,90 Euro. ISBN 978-3- 8067-8825-9.

 

 

 

 

 

 

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20.05.2017:

 

aktueller Hinweis:

 

 

Die Brutvogelbestandserfassung in Adlum 2017  ist abgeschlossen. Der Reservetermin vom 28.05.17 entfällt. Allen Teilnehmern vielen Dank!

 

 

 

 

 

 

Was tut sich in Sachen regionaler Naturschutz sonst noch?

 

 

Informationen zu aktuellen Planungsvorhaben findet ihr auch unter "Nicht ohne uns ...".

Nistästen für die Ortschaft Hönnersum (17.02.2017):

 

(wk) Nach Absprache mit Ortsbürgermeister Kallmeyer haben unsere Mitglieder Walter Wedig und Reinhard Gronau in der Ortschaft Hönnersum 8 Nistkästen aufgehängt. Weitere werden folgen, sobald die bestellte Lieferung eingetroffen ist. 

 

Die Nistkästen bestehen aus haltbarem und atmungsaktivem Holzbeton. Sie werden mit speziellen Alunägeln befestigt, die weder die Bäume schädigen noch Probleme beim Baumschnitt verursachen. 

 

Die Kästen werden wir in unsere alljährlich stattfindenden Reinigungsaktionen nebst Bestandserfassung einbeziehen. 

 

 

Hamsterprobleme beim Planungsvorhaben "Ährenkamp"

 

 

Man findet nur wonach man sucht ... schädliche Stoffe in der Luft, im Wasser, im Boden, Nahrungsmitteln, Gebrauchsgegenständen ... meist bedarf es einer gezielten Suche, um das Vorhandensein von unerwünschten/schädlichen Stoffen nachweisen zu können.

 

Bei Feldhamstern - meint man - sei es anders, die seien ja nicht zu übersehen. Falsch, wie die Erfahrung beim Planungsgebiet Ährenkamp zeigt. Hier war der ehrenamtliche Naturschutz "findiger" als die Experten. Man muss sich nur mit der Thematik etwas gründlicher beschäftigen wie die Eheleute Lipecki und dann raus ins Gelände!

 

Für uns waren die mitgeteilten positiven Bestandsnachweise Anlass, in der artenschutzrechtlichen Stellungnahme vom 05.10.2015 ausführlich mit der Feldhamsterproblematik zu beschäftigen.

 

Zwischenzeitlich sind Maßnahmen zum Schutze dieses Säugetieres getroffen worden. Der Presse war kürzlich zu entnehmen, dass die Untere Naturschutzbehörde eine weitere Bestandskontrolle/-erhebung im Mai 2017 für erforderlich hält. 

 

 

Da beim Feldhamsterschutz  einiges überregional in Bewegung geraten ist, setzen wir darauf, durch eine geeignete Informationsveranstaltung die Sensibilität für das Problem des "Feldhamsters in der Bauleitplanung"  zu erhöhen. Denn es handelt sich nicht um ein solches, das nur dieses Planungsgebiet beträfe. Dem Feldhamsterschutz kommt in der Börde praktisch bei jedem Planungsverfahren eine erhöhte Bedeutung zu.

 

Ratsmitglieder, Planer  und Bürger/-innen mit den artenschutzrechtlichen Fragestellungen vertraut machen, Verständnis für Maßnahmen zu wecken, die optimalerweise bereits Jahre vor der konkreten Planung einsetzen müssten, dies soll das Ziel der Veranstaltung sein.