Zu Besuch im "Wendesser Moor"

Exkursion vom 18.06.2017

 

 

Auf Vorschlag von Wolfgang Dierk besuchten wir (15 Teilnehmer, davon 6 Gäste) 2017 wir zum ersten Mal das Naturschutzgebiet Wendesser Moor. Dieses Gebiet ist vollständiger Bestandteil des gleichnamigen Naturschutzgebietes. Von Bedeutung insbesondere deshalb, weil es ein kurzer Bericht ueber die gestrige Exkursion:
Es ist vollstaendiger Bestandteil des gleichnamigen Naturschutzgebietes.

 

 

Der Gebietscharakter wird vom NLWKN wie folgt beschrieben:

 

Naturschutzgebiet "Wendesser Moor"

 

Kennzeichen: NSG BR 037

 

 

 

Das ca. 65 ha große Naturschutzgebiet "Wendesser Moor" liegt etwa 1 km südwestlich der Ortschaft Wendesse nördlich von Peine. Es befindet sich innerhalb des Naturraums der Burgdorf-Peiner Geestplatten in einem Niederungsbereich aus Nieder- und Zwischenmoor mit angrenzenden, vorwiegend intensiv landwirtschaftlich genutzten Flächen.

 

Aus dem nährstoffarmen und nassen Zwischenmoor hat sich mittlerweile größtenteils ein nährstoffreicheres Niedermoor mit überwiegender Grünlandnutzung entwickelt. An dessen westlichen Rand erstreckt sich in einer flachen, ehemals abflusslosen Talmulde auf einer wasserundurchlässigen Ortsteinschicht der eigentliche Moorkern. Dieser besaß ursprünglich Ansätze zur Hochmoorentwicklung.

 

Besondere Bedeutung hat die Erhaltung und Entwicklung des Zwischenmoorbereichs durch Sicherung eines hoch anstehenden Grundwasserspiegels sowie Eindämmung der Nährstoffanreicherung aus den umliegenden Flächen.

 

Das Naturschutzgebiet dient der Sicherung eines mosaikartigen Nebeneinanders vorhandener schutzwürdiger Biotoptypen wie flach überstaute Moorteiche, Schilf-, Röhricht- und Riedgrasbestände, Flutrasen, Pfeifengras- und Wollgrasrasen, Hochstaudenfluren, Moorheiden und Weiden-Sumpfgebüsche sowie Bruchwaldrelikte und den an diese Lebensräume gebundenen Pflanzen- und Tierarten sowie deren Lebensgemeinschaften.

 

Als Teil des Europäischen Vogelschutzgebietes V 56 "Wendesser Moor" ist es auch Bestandteil des europäischen Netzes "Natura 2000". Es bietet Lebensraum für die wertbestimmenden und hochgradig gefährdeten Rallenarten Tüpfelsumpfhuhn, Kleines Sumpfhuhn, Wasserralle und den Rothalstaucher sowie weitere regelmäßig vorkommende Vogelarten.

 

 

http://www.nlwkn.niedersachsen.de/naturschutz/schutzgebiete/einzelnen_naturschutzgebiete/44181.html

 

 

 

Der Kranich hat dort gebrütet:

 

2016: 1 Jungvogel,

 

2017: 2 Jungvögel.

 

Außerdem brüten dort Pirol, Habicht und der Kormoran. Ein Seeadler wurde gesichtet.

 

Die komplette Artenliste unserer Beobachtungen finden Vereinsmitglieder wie üblich im geschützten Mitgliederbereich.

 

 

 

Hier unsere kleine Fotogalerie (Fotos: Seppel Quante):